Gewalt-Spiele machen aggressiv! Nicht nur in Deutschland vertreten viele Politiker und Jugendschützer diese Meinung.
Eine neue Studie aus den USA behauptet nun etwas völlig anderes.
Das überraschende Ergebnis der Untersuchung:
Brutalo-Games helfen dabei, Stress, Frust und Depressionen zu mindern. Die Spieler seien hinterher weniger feindselig!
Urheber der Studie ist die
Texas A&M International University.
103 Frauen und Männer wurden vier Gruppen zugeteilt und mussten frustrierende Arbeit ausführen. Anschließend wurden sie nach dem Zufallsprinzip vier verschiedenen Gruppen zugeordnet: Eine Gruppe spielte gar nicht, eine ein gewaltfreies Videospiel, eine weitere jeweils ein Gewalt-Spiel entweder als Held oder als Schurke.
Dr. Christopher J. Ferguson: „Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass gewalthaltige Computerspiele Depressionen und feindselige Gefühle beim Spieler durch eine Art Empfindungsmanagement vermindern“. Die Auswertung habe ergeben, dass die Spieler gewalthaltiger Games besser mit Stress umgingen, keine Anzeichen von Depression zeigten und auch weniger aggressiv gestimmt waren.
Über die Wirkung von Killerspielen wird seit Jahren gestritten. Die neue US-Studie stützt die Auffassung, dass Spiele wie „Counter Strike“ Frust und Aggressionen abbauen können. Viele andere Studien weisen aber auch einen Zusammenhang zwischen virtueller und realer Gewalt nach.
Klar ist: Die Diskussion um positive und negative Effekte dieser Games ist noch lange nicht zu Ende.
Quelle:
Bild.de